Okt
25
2011

Connichi 2011 Tag 0: Puricon

Bissl spät, aber who cares~

Tja, wir haben uns hier so liep, dass ein paar von uns schon einen Tag früher nach Kassel gereist sind, um uns anzugayen. Das hiess für mich um 6 Uhr morgens in den Zug und dann 5.5 Stunden nach Kassel hochcruisen. Weil sich so wenig Schlaf für mich nicht lohnt, und damit ich den Zug ja nicht verpasse, machte ich ‚türlich die Nacht durch. Im Zug konnte ich aber auch nicht schlafen. Musste mein Pseudo-Ika-Musume-Cosplay fertignähen… Das schon hätte fertig sein sollen.

11:25 etwa kam ich an, 11:20 war planmässig. Der Furendo aus Hannover kam etwa gleichzeitig an, auch mit paar Minuten Verspätung. Zusammen haben wir dann auf den Gay aus Bayer gewartet, der mehr oder weniger pünktlich ankam. Somit war die Hälfte der Donnerstagler schon versammelt. Wir machten uns dann in unser Hotel, Stadthotel Kassel. Wie erwartet waren die Zimmer noch nicht bezugsbereit, darum liessen wir unser Gepäck erst mal dort. Die zwei Homies, welche von Fulda gestartet sind, waren zu dieser Zeit im Stau. Also gingen wir auf Sightseeingtour. Wir entschieden uns, zum Schloss Wilhelmshöhe zu gehen. Weil wir reichlich Zeit hatten, gingen wir zu Fuss. Ich war davon gar nicht begeistert, aber für einmal wollte ich nicht der Spielverderber sein, zumal eine geschätzte Gehdauer von 15 Minuten vorausgesagt wurde.
Also starteten wir von der Innenstadt aus unseren Marsch. Ich dachte, nun gehen wir gechilled dorthin. Aber ne, die anderen zwo mussten ein Teratempo vorlegen. Ich geh ned gern schnell, darum musste ich jede paar Hundert Meter mit einem kurzen Spurt zu ihnen aufschliessen. Nach 2 Minuten war ich eh schon Fünfsechstel tot, aber ich konnte den anderen ja ned zur Last fallen. Nach 30 Minuten machte ich mir langsam Gedanken darüber, wie lange das denn noch geht. Ich hab mich dann erstmals beim „Reiseführer“ beklagt. „Am Ende dieser Strasse ist unser Ziel“, war die Antwort. Kann also nicht mehr so lange dauern. 45 Minuten… Immer noch kein Ende in Sicht… 60 Minuten, die anderen zwei paar Hundert Meter voraus, ich im Schleichtempo ihnen hinterhereilend. Immerhin war das Schloss in Sichtweite. Nach etwas mehr als einer Stunde dann nur noch der elende Anstieg zum Schloss hoch. Den bin ich dann noch hochgespurtet, damit das endlich ein Ende findet. 10 Meter vor dem Ziel zusammengebrochen; war doch steiler, als gedacht. (°Д°)

Über ’ne Stunde hat dieser blöde Hinweg gedauert. Von wegen 15 Minuten… Google-Maps-tan zufolge sind wir etwas mehr als 6km durch Kassel geschlurft. 6km gehe ich kumuliert in einem Jahr! ( ̄~ ̄) Wir hingen dort oben noch eine Weile rum, paar Fotos gemacht und so.
Dann hofften wir, dass uns entweder das Fuldaduo oder der Ossi, welcher auch mit dem Auto unterwegs und im Stau war, abholen würde. Nya, leider waren beide Chauffeurdienste Asis. Die Fuldaer waren schon beim übernächsten Treffpunkt, der Ossi war noch unterwegs. Das hiess für uns wieder runter zur Tramstation und dann von dort mit Tram zurück. Immerhin waren das nur paar Hunder Meter. Zum Hotel, dann mit Ossi im Auto zum Klettern. Der Bayer hat sich gleich nach dem Einsteigen ins Auto über das unangenehme Raucherflair beklagt. Und da dachte ich, ich sei heikel. ┐( ̄ー ̄)┌
Beim Klettern, wir waren bei Vertical World, trafen wir dann das Fuldaduo, welches ganze 2h auf uns gewartet hatte.
Dort dann das erste Glückserlebnis: Der Instruktor war eine InstruktorIN! ヾ(≧∇≦)〃 Die nette und hübsche Amelie durfte uns dann 1.5h lang das Indoorklettern näherbringen. Einige mussten sich erst ein bisschen an das Klettern gewöhnen, aber dann ging das ganz gut voran. Wer von uns alles problemlos erklimmen konnte, muss ich wohl ned erwähnen, ne. /)^ɛ^(\ Das war jedenfalls ein sehr lustiges Erlebnis, kann ich nur weiterempfehlen.

Nach dem Klettern haben wir uns dann entschlossen, mal beim Minigolf vorbeizulugen, ob der noch offen hat. Diese Minigolfanlage hat übrigens ’ne kewle Startseite: Mit Moemädchen~ Jedenfalls wollte die Anlage gerade schliessen. Aber weil wir sechs Leutz waren und vor uns vier andere gerade fortgeschickt wurden, durften wir trotzdem noch, und die anderen vier auch. Anfangs wollten wir drei vs. drei, aber dann machten wir doch doch einzeln. Aber irgendwie wurde es doch ein 3 vs. 3. Das Asiteam, die ersten drei, spielten voraus, weil sie die ersten an der Reihe waren. Voller Arroganz haben sie sich dann abseits von uns dreien durch die Bahnen gecheated. Das Ergebnis sieht man an obigem Bildchen. Tja, am Schluss hat dann doch niemand aus dem Asiteam das beste Resultat erzielt. Wer derjenige mit den 52 war, muss wohl nicht erwähnt werden. ( ̄ー ̄)☆ Es war jedenfalls sehr lustig, obwohl es nur Minigolf war. Und die hatten dort auch noch ein Trampolin! Die Anlage selber ist etwas heruntergekommen… Keine Spur von Moe.

Nach dem Minigolf sind wir einfach mal in die City und haben nach ’ner Fressbude gesucht. Sind dann in ’nen Schuppen namens La Tomata, also ein Italiener. Das Kewlste gleich nach dem Bestellen der Getränke: Der Bayer, ein versierter Biertrinker, wie es sich halt für ’nen Bayer gehört, bestellte sich ein Helles. Als das Bier kam, schmeckter er sofort, dass das kein Helles, sondern ein Weizen ist! Lautstark beklagte er sich bei uns, zumal ihm das Pseudohelle nicht schmeckte. Was macht man da? Mit Protest runterschütten und sich dann beim Kellner beklagen. Da debattierte unser Bayer mit dem italienischen Kellner, dass das kein Helles sei, sondern ein Weizen. Um sich ein Bild zu machen, was ihm serviert wurde, liess er sich die Flaschen zeigen. Nachdem er die Flaschen in Augenschein nahm, bestellte er sich noch ein Dunkles. Das Essen war aber gut, konnten uns nicht beklagen. Preislich auch top, jedenfalls für meine Verhältnisse. *¬*

Damit war unsere Puricon aber noch nicht zu Ende, zu meinem Leidwesen. Ich war todmüde. Wir liefen dann einfach irgendwohin, in der Hoffnung, etwas Lustiges zu finden. Und dann… Die sogenannte Lolitabar. Der Kollésche hat mich zwar schon darauf aufmerksam gemacht, dass das nicht die Art von Lolitas sei, wie wir sie kennen. Nya, das Gleiche dachte ich auch. Aber irgendwelche hübsche Mädchen wird’s schon geben. Als jener Kollésche, aus Hamburg stammend, vor der Türe die Karte sah, zog er uns alle rein. Denn dort gab es das Hamburgerbier Astra. Der Weg dorthin war schon sehr dürftig. Duftete ned wirklich gut, alles heruntergekommen und so was von schäbig.
Als wir dann in die Lolitabar reingingen, kam der riesige Schock. Hurenklein, irgend so ’ne Kaggemukke, und das Auffälligste: Keine Mädchen! Nix, Nada, Zero, Nandemonai! Aber weil wir schon mal da waren, setzten wir uns. ‚türlich gab’s keine Bedienung, man musste zur Bar, welche zwei Typen (!!!) führten, wenn man etwas wollte. Ausser uns waren auch nur noch so fünf andere Leute dort, unter denen es zwar weibliche Wesen gab. Später kamen aber noch zwei weitere Leute. Ausser uns waren alle Ü30. Ich war heilfroh, als wir endlich rausgingen. Hier endete dann unser Trip, die aus Fulda fuhren zurück. Der Abschied war aber von kurzer Dauer. Denn später trafen wir sie dann wieder für die Connichi. Wir anderen vier dann zurück in unser Hotel. Dort haben wir dann noch etwa 1-2 Stunden über irgendwelche Sachen gelabert. Ich bin dabei beim Nähen zweimal eingedöst… Als die anderen zwo dann in ihr Zimmer gingen, merkte ich, dass ich noch paar Geschenke einpacken musste. Also in Geschenkpapier waren sie schon eingehüllt, erledigte ich noch zu Hause, aber die Bänder und so halt noch nicht. Joa, keine Ahnung, wann wir dann pennen gingen, 4 Uhr vielleicht? Ach, und dann merkte ich noch, dass ich um 10:30 Uhr den einen Furendo vom Hauptbahnhof abholen musste… Also nix mit Schlafen bis 5 Min vor Auscheckzeit.

Jedenfalls war das unsere Puricon. Ereignisvoller und lustiger Tag gewesen.

Autor: Fruechtechorb in: | Erstellungszeit: 23:07 Uhr | Kategorien: Cons, Lesens-/Sehenswertes, Lustiges | Tags: , |

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